Zu 100 Jahre Surrealismus 1924 – 2024

Kristóf Szabó Reihe F.A.C.E.D.A.R.K. 1

POST SCRIPTUM. REVIERHÜNDIN (Dauer 1 Stunde)

Traumreise | TheaterTanz| Installation

Text aus Lautréamont Die Gesänge des Maldoror 1. Gesang

Kristóf Szabó F.A.C.E. Ensemble | Annika Hofgesang in POSTSCRIPTUM.REVIERHÜNDIN Foto © Alaa Alatrash

Gemeinsam mit dem Advokat des Teufels, der Figur des Monsters Maldoror, scannen wir das Labyrinth der Seele eines verzweifelt Suchenden, der den unbedingten Willen zum Glück hat.

Wir sind im Uterus. Vorstellungen von Leere und Dunkel prägen diesen Ort, der sich wie ein Labyrinth verzweigt. Wir gehen tiefer. Wie eine mythische Gestalt, hat er sein Lager hier aufgeschlagen: Maldoror. Es gibt keinen Halt. Trotzdem kehren wir hierher zurück, immer wieder, mit allen unseren Ichs, um Maldoror zuzuhören. Seine Empörung über den Zustand der Welt ist bestialisch. Sie ist unsere verborgene Verzweiflung. Seine Sehnsucht Teil der Natur zu bleiben teilen wir mit ihm. Die Figuren, die er sich erschafft, sind Gedankenspiele: selbst die bösesten suchen mit uns den Sinn der Liebe. Bald sind wir mit ihm an dem Ort, wo alles angefangen hat: Am Ufer des Ozeans, um uns zu erinnern. Was Heimat war, wissen wir erst, nachdem wir sie verworfen haben.

SCHAUSPIEL Maximilian von Mühlen (als Maldoror) INSTALLATION Boshi Nawa | TANZ Lili Oksanen | TANZ Annika Hofgesang | GRAFIK Klaus A. Burth | PR Ines Langel | VIDEO Ivó Kovács | LAKEN-SKULPTUR Mike Kleinen | TECHNIK, BAUTEN Ulrich Krähling | TEXT Lautréamont Die Gesänge des Maldoror 1. Gesang | LICHT BÜHNENBILD REGIE Kristóf Szabó

PREMIERE:   5. Dezember 19 h    |    Aufführungen: 6. Dezember 19 h | 8. Dezember 15 h und 19 h.
DAUER: 1 Stunde
TICKETS: 12 € | ermäßigt 9 €
ORT:    BARNES CROSSING – Freiraum für TanzPerformanceKunst im Kunstzentrum Wachsfabrik Industriestraße 170 Köln-Rodenkirchen        |      Kartenreservierungen: kristof-szabo@gmx.de

 

Gefördert von Stadt Köln Kulturamt

Unterstützt von Kulturpaten e.V.

Den Autor LAUTRÉAMONT neu entdecken

Maximilian von Mühlen Foto © Stagemoments

2024 feiern wir das 100-jährige Jubiläum des ersten Surrealismus-Manifests von André Breton, veröffentlicht im Jahre 1924. Als einen der großen Vorläufer der Traumwelten erschaffenden Bewegung nannte Breton den in Montevideo geborenen Lautréamont (eigentlich Isidore-Lucien Ducasse), der bereits im Alter von 23 Jahren in Paris 1870 gestorben war. Mit Die Gesänge des Maldoror, ins Deutsche übertragen von Ré Soupault, schuf er ein bespielloses Werk geistiger Kraft und heftigster Bilder der Sehnsucht.

Wir möchten Lautréamont außerhalb des Surrealismus als einen Visionär des Menschlichen neu entdecken – das Jubiläum 100 Jahre Surrealismus bietet einen guten Anlass.

BORDERS.BIRDS

BORDERS.BIRDS
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BORDERS.BIRDS – Homage to the bipolarity of the human being

in Köln, Orangerie – Theater im Volksgarten

Der Kölner Grenzgänger Kristóf Szabó inszeniert Genre übergreifend und wurde für den Kölner Tanz- wie für den Kölner Theaterpreis nominiert.

Clash der Gehirne – Tanztheater & Projection-Art

BORDERS.BIRDS

Mit BORDERS.BIRDS ist das K. Szabó / F.A.C.E. Visual Performing Arts Ensemble den biologischen Grundlagen menschlicher Existenz auf der Spur.

Territorien markieren wir überall. Sie entsprießen den Weiten des Hirns; Vom Tellerrand bis zum Staat, vom Kosmos bis zum Reich Gottes und gefallener Engel.

BORDERS.BIRDS
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Adrián Castelló und Erik Constantin tanzen im imaginären Raum, der Kultugeschichte zitiert. Der Maler der Kain-und Abel-Gemälde wird zum Komplizen des Choreografen.

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Auch diesmal erschafft der Projection-Art-Künstler Ivó Kovács aus Budapest einzigartige Bilderwelten.

BORDERS.BIRDS

Die graphischen Projektionen, die er an alle Wände und auf den Boden projiziert, sind Erweiterungen eines in Schwarz und Weiß, Gut und Böse, Sieger und Verlierer zerteilten Horizonts.

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PROJECTION-ART Ivó Kovács | TANZ Adrián Castelló & Erik Constantin | TEXT Eugène Guillevic, Kristóf Szabó| LAYOUT Klaus A. Burth | SOCIAL MEDIA Julia Karl | AUDIO & FOTO-ART Mike Kleinen | PR Mechtild Tellmann Management | PRESSE-FOTOS Werner Meyer (MEYERORIGINALS) | ASSISTENZ Cynthia Oblas | BEWEGUNGSMATERIAL: Die Tänzer | KOSTÜM Adrián Castellí – Kristóf Szabó | KONZEPT, CHOREOGRAFIE-REGIE: Kristóf Szabó

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“Es gibt genug Licht für die, die zu sehen verlangen, und genug Dunkelheit für die, welche eine gegenteilige Neigung haben.”                                                 Blaise Pascal

Tanztheater & Projection-Art über Krieg und Frieden, Mensch und Tier, über  die leidenschaftliche Signatur des Menschen und seine fragwürdige Sieger-Natur.

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Dancetheater & ProjectionmappingArt

Clash of brains

The cross-border artist Kristóf Szabó from Cologne blows the categories of performing arts and has been nominated for the Dance- and the Theatre-Price of Cologne.

With BORDERS.BIRDS his ensemble K. Szabó / F.A.C.E. Visual Performing Arts explores the biologically based manifestations of human existence.

Territories we mark everywhere, from the edge of a plate to a state. The space, a painting alive, is pulsing with us.

“There are widths in the brain with enough light for all those, who want to see, and enough darkness for all those, who are desirous for darkness”. Blaise Pascal

BORDERS.BIRDS

In BORDERS.BIRDS the dancers Adrián Castelló and Erik Constantin move from one territory into the other.

They are accompanied again by the projection-artist Ivó Kovács from Budapest.

BORDERS.BIRDS

The graphic projections he projects on all 3 walls and the floor of the theatre space are paintings in motion, extensions of the horizon.

BORDERS.BIRDS

Dancetheatre & projection-Art about the keen signature of man, his questionable demonstrations to be a winner by nature.

BORDERS.BIRDS
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PROJECTION-ART Ivó Kovács | DANCE Adrián Castelló & Erik Constantin | TEXT: Eugène Guillevic, Kristóf Szabó | LAYOUT Klaus A. Burth | SOCIAL MEDIA: Julia Karl | PR: Mechtild Tellmann Management| AUDIO & FOTO-ART: Mike Kleinen | DANCE MATERIAL: Adrián Castelló & Erik Constantin | COSTUME Adrián Castelló – Kristóf Szabó | ASSISTANCE Cynthia Oblas | CONCEPT, CHOREOGRAPHY, DIRECTED by Kristóf Szabó

Premiere: 21. March 2019