K.Szabó/F.A.C.E. nach Aischylos/Marinetti/Shelley/Char/Vukanac/K. Szabó Intermediale Inszenierung
Kunst, Design, Technik – Zeichen verändern die Wirklichkeit. Prometheus ist das Ur-Zeichen für den Glauben an die Vernunft des Menschen. Hat dieser Glaube noch Gültigkeit?

Ein Stück über Prometheus und seinen Glauben, der Mensch würde eine bessere Welt bauen als die Götter es taten. Marinetti verkündet das Zeitalter der Geschwindigkeit und rast gegen die Wand.

Auch diesmal steht ein umfassendes Erleben im Mittelpunkt der Sparten übergreifenden intermedialen Inzenierung, die sämtliche Sinne anspricht.
“K. Szabó F.A.C.E. Ensemble: verwirrend, unfassbar, nachdenklich, gefährlich, elektrisierend.“ T. Hildebrandt auf Rheinerlei.de

“überwältigend” Michael S. Zerban auf O-Ton.onilne 25.Oktober 2020
Vollständige Rezension nachzulesen hier: https://o-ton.online/aktuelle_auffuehrung/o-ton-koeln-prometheische-kultur-zerban-201024/
PROMETHEUS Maximilian von Mühlen (Schauspiel & physical theatre) IO-EVA, KRATOS, HERMES Natalia Voskoboynikova (Voice-Art & physical theatre) HEPHAISTPS, MENSCH-ADAM BoshiNawa (physical theatre & shibari performance) DEMOGORGON LaCaminante & Fr. Sa. So. Regina |Stimmen von IO, KRATOS, HEPHAISTOS, OKEANOS, HERMES, FURIEN: Joseph Vicaire, Julia Karl, Marcus Mies, Jörg Kernbach, Ursula Wüsthof, Theresia Erfort, Maximilian von Mühlen | Video- & Mapping-Art Ivó Kovács
vollständigtes TEAM s. unten.
Premiere 24. Oktober 2020 | 20 Uhr| Orangerie Theater Köln|0221-9522708 Termine: 25, 27, 28, 29, 30, 31. Oktober & 01. November 2020 | Beginn 20 h Beginn sonntags 18 h.

Ein Stück über Prometheus und seinen Glauben an die Menschheit, an ihr großes Projekt eine Welt zu bauen ohne Leid – Ein Stück über den gefährlichen Umgang des homo technicus mit digitaler Technik und mit analogem Schmerz.
Ist die prometheische Kultur am Ende? Die Götter sind tot, die Futuristen bejubeln die Geschwindigkeit wie einen Götzen, der Faschismus ist gemacht. Wo sind die vernunftbegabten Menschen? Soll die Passionsgeschichte Prometheus sinnlos gewesen sein?

Die Menschen erheben ihre Stimme gegen die Untätigkeit der Zeit. Verhüllen sich mit Masken oder stehen da und zeigen Gesicht. Sie schweben, brennen in der Luft.
Kristóf Szabó und das F.A.C.E. Ensemble kombinieren Video, Performance, Sprache und Musik und schaffen auf diese Weise intermediale Werke, eines der spannendsten Phänomene unserer Zeit. Auch diesmal steht ein umfassendes Erleben im Mittelpunkt, das sämtliche Sinne anspricht.

Auf der Bühne:
PROMETHEUS: Maximilian von Mühlen CV
IO-EVA, KRATOS, HERMES: Natalia Voskoboynikova CV
HEPHAISTOS, MENSCH-ADAM: BoshiNawa CV
DEMOGORGON: La Caminante / Fr. Sa. und So.: Regina

Sprecher:
Stimme des MENSCHEN: Joseph Vicarie
GÖTTERSTIMMEN HEPHAISTOS & HERMES: Marcus Mies
GÖTTERSTIMME OKEANOS: Jörg Kernbach
STIMME der IO: Theresia Erfort
GÖTTERSTIMME KRATOS: Ursula Wüsthof CV
STIMMEN DER FURIEN Julia Karl CV, Theresia Erfort CV, Maximilian von Mühlen, Marcus Mies

Musik: Schumann, Steve Reich, Joji Yuasa, Can, Sting & Iszlai József CV
Bühnenbild: BoshiNawa – Kristóf Szabó – Maximilian von Mühlen
Shibari-Performance: BoshiNawa CV
Audio-Art: József Iszlai CV (Budapest)
Video-Art: Ivó Kovács CV (Budapest)
Kostüme: Emese Kasza CV (Budapest)

Texte: Aischylos, Marinetti, Shelley & René Char, Bazon Brock, Zeljana Vukanac, Kristóf Szabó
Spiel-Fassung & Regie: Kristóf Szabó CV
Premiere: 24. Oktober 2020 | 20 Uhr | Orangerie Theater Köln 0221-9522708
Weitere Termine: 25, 27, 28, 29, 30, 31 Oktober und 1. November, 2020
Beginn jeweils 20 Uhr | sonntags um 18 Uhr
Förderer: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste


Förderer: Stadt Köln Kulturamt

Das Kristóf Szabó F.A.C.E. Ensemble wird 2020 von der RheinEnergieStiftung Kultur gefördert.






